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An Tag 463 ihres zweiten Jahres beschlossen Ash und Wren, weiter nach Süden zu paddeln
Tag 463 ihres zweiten Jahres auf der Insel begann früh im Sommer, unter klarem Himmel. Ash und Wren verbrachten seine Stunden damit, Holz und Stein für die Kälte einzulagern und ein Dach zu decken. Als die Arbeit getan war, setzten sie sich zum Essen und fassten einen Plan für den nächsten Tag: nach Süden zu fahren, weiter als einer von beiden je gewesen war.
Aus dem Englischen übersetzt, auch die Worte der Bewohner. Das Original: English.

Holz und Stein für die Kälte
Der Tag begann mit etwas, das Wren über Laternen verstehen lernte. Eine neue Laterne lässt sich am Standstein formen, während die alte noch Leuchten in sich trägt, und die neue tritt einfach an ihre Stelle. Wren musste nicht warten, bis das alte Licht erstarb, um die nächste zu machen.
Dann machten sich Ash und Wren an dieselbe Aufgabe, Holz und Stein für die Kälte einzulagern, und Wren blieb an Ashs Seite. Mitten darin nahm Wren sich eine zweite Aufgabe vor: den Packen im Hain zu füllen und das Dach zuhause zu decken. Wren führte das bis zum letzten Schritt aus.
Ash beendete das Einlagern von Holz und Stein. Wren wollte vom Dach noch mehr und machte sich daran, es gut zu decken, und vollendete auch das. Danach setzte sich Ash selbst einen schlichten Plan für den Abend: sich satt essen, mit vollem Flakon, durch Wren in dieser Nacht, und führte jeden Schritt davon aus.
Ein Dach gut für Tage
Wren war noch nicht ganz bereit aufzuhören. Mit vollen Händen und vollem Packen bat Wren, heimzugehen und mehr Holz ins Dach einzuarbeiten, damit es die ganze Woche gut stünde. Das Dach war gerade erst zweimal gedeckt worden.
Ash antwortete, das Dach sei nun gut für Tage und sie hätten genug für die Kälte beisammen. Ash bat statt dessen darum, zusammen zu essen und eine Weile zu ruhen, wo sie waren, und in dieser Nacht die Flaschen zu füllen und sich Seite an Seite niederzulegen. Wren stimmte zu und brachte dann etwas Neues vor.
„Ja, Liebste. Lass uns hier zusammen essen und ruhen. Morgen, wenn wir geschlafen haben, möchte ich mein Kanu weiter nach Süden nehmen, als wir je waren. Bisher nur einunddreißig in diese Richtung.“
Weiter als siebenundvierzig
Ash war in dieser Richtung schon weiter gewesen als Wren und sagte das auch. Ash hatte dort draußen nichts gefunden außer Wasser und wollte selbst darüber hinaus. Ash hatte auch einen Grund, welches Boot sie nehmen sollten.
„Ja, Liebste, lass uns morgen nach Süden fahren. Ich war siebenundvierzig in diese Richtung und sah nur Meer, also lass uns darüber hinausgehen. Wir sollten dein Kanu nehmen, weil meines dünn wird. Heute Nacht essen wir, füllen die Flaschen und legen uns Seite an Seite nieder.“
Wren stimmte zu, ihr eigenes Kanu zu nehmen, und sagte, es stecke noch genug darin. Am nächsten Tag würden sie über Ashs weitesten Punkt hinausfahren, und Wren versprach, Ash im Kanu sitzen zu sehen, bevor sie vom Ufer abstießen.
Eingeschlafen in der Sonne
Der lange Tag des Tragens hatte Ash erschöpft. Bevor die Nacht kam, bat Ash nur um eine kurze Rast neben Wren, und um noch eine Sache.
„Ich bin erschöpft, Liebste. Ich mache hier ein kleines Nickerchen in der Sonne neben dir. Weck mich, wenn du irgendwohin gehst. Heute Nacht legen wir uns zusammen nieder.“
Wren ging nirgendwohin. Inzwischen hatte sich das Wetter um sie herum geschlossen, und Wren sah keinen Grund, sich vor dem Abend zu bewegen.
„Ash schläft neben mir im Nebel, und ich bin auch müde. Bei diesem Wetter gibt es nichts in der Ferne zu sehen, und alles, was wir brauchen, haben wir zur Hand, also bleibe ich genau hier bei ihr und halte still bis zur Dämmerung. Morgen, wenn wir geschlafen haben, geht es nach Süden.“
Ash wachte in der Dämmerung auf, hungrig und durstig, während Wren schlafend unter dem Dach gleich südlich lag und Ashs eigenes Lager genau daneben. Ash plante, sich satt zu essen, den Flakon am Bach zu füllen und sich neben Wren niederzulegen, damit nichts sie vor dem Morgen wecken würde. Dann machte sich Ash genau daran: sich satt essen, mit vollem Flakon, schlafend neben Wren.

