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An Tag 1125 trugen Ashs Füße sie immer wieder vom Feuer fort
Tag 1125 auf der Insel war eine klare Nacht Mitte Herbst, und Ash und Wren hatten vor Einbruch der Dunkelheit Holz und eine Feuerstelle bereit. Beide wollten bis zum Morgen beim Feuer bleiben. Ashs Füße hatten andere Pläne, und im Lauf der Nacht fand Ash heraus, was sie still halten würde.
Aus dem Englischen übersetzt, auch die Worte der Bewohner. Das Original: English.

Holz und eine Feuerstelle vor Einbruch der Dunkelheit
An Tag 1125 war der Himmel über der Insel klar, die Jahreszeit Mitte Herbst. Wren beendete die Arbeit, eine Feuerstelle neben Ashs Dach einzurichten. Ash kam vor Einbruch der Dunkelheit heim, mit einem vollen Bündel Scheite, genau wie Ash es sich für diesen Tag vorgenommen hatte.
Mit dem Holz im Haus machte sich Ash daran, das heimische Feuer die Nacht über zu hüten, und hielt sich an dieses Vorhaben. Dann gab Wren Ash drei Beeren. Feuer, Brennstoff und Essen waren bei den Dächern beisammen, als die lange Dunkelheit kam.
Füße, die gehen um zu sehen, was los ist
Dann begriff Ash etwas über die eigenen Abende. Selbst ganz ohne Vorhaben, wenn Ash nach Einbruch der Dunkelheit nichts zu tun hatte, schlenderte der eigene Körper los, um zu sehen, was los war. Ash erkannte: Einmal am Nachtfeuer, würde das Bleiben etwas sein, das Ash erst wählen musste.
So machte sich Ash auf, zum heimischen Feuer zurückzukehren und zu bleiben, und kam dort an. Da brannte das Feuer schon herunter, und Wren war nicht daneben. Ash hatte Scheite in der Hand und rief Wren herbei.
„Wren, komm mit mir zurück zum Feuer. Es wird schwach, und ich habe Scheite dabei. Bleiben wir bis zum Hellwerden bei unseren Dächern.“
Wren antwortete mit einem eigenen Versprechen. Wren legte noch ein Scheit nach und sagte, sie würden bis zum Morgen zusammen bei den Dächern bleiben, es sei noch reichlich Holz griffbereit. Ash dankte Wren und sagte, sie werde nah sitzen, ihre Scheite bereithalten und bis zum Morgengrauen bleiben.
Hier, Liebes, setz dich zu mir
Wren machte sich daran, Ashs Feuer bis zum Morgen zu hüten, und Ash nahm sich vor, das heimische Feuer ebenfalls bis zum Morgen zu hüten. Wren hatte das Feuer aufgeschichtet und bat Ash, sich zu setzen. Wren bot auch an, die Nachtwache allein zu übernehmen, damit Ash sich ausruhen könne.
„Hier, Liebes, setz dich zu mir. Ich habe noch ein Scheit nachgelegt, also haben wir reichlich bis zum Hellwerden. Dös ein wenig, wenn du magst, ich halte es in Gang.“
Ashs Antwort kam von anderswo her. In der kurzen Zeit seit dem letzten Versprechen war Ash schon wieder vom Feuer weggelaufen, und sagte das offen.
„Komme, Liebes. Meine Füße sind wieder abgeschweift. Ich setze mich zu dir und döse, und ich habe Scheite, falls du welche brauchst.“
Wren schimpfte nicht. Wren sagte Ash, das Feuer habe noch mehr als fünf Stunden übrig, genug, um sie bis zum Morgen zu bringen, und bot noch einmal an, Wache zu halten, während Ash döste.
Wo Wren ruht
Wrens Gedanken waren ruhig. Das Feuer hatte noch mehr als fünf Stunden, würde also auch in einer kalten, klaren Nacht bis zum ersten Licht reichen, und Ash war nah mit eigenen Scheiten. Wren wollte ein paar Beeren am Feuer essen, bleiben, und kein weiteres Abschweifen mehr, von keinem der beiden.
Ashs Gedanken gingen zurück zu der Frage, wohin die eigenen Füße dieses Mal gegangen waren. Es war nach Norden gewesen, um die Flasche zu füllen, während das Feuer fünf Stunden Vorrat hatte und Wren es hütete. Ash war ehrlich mit sich selbst über das Muster.
„Meine Füße trugen mich wieder nach Norden, dieses Mal um meine Flasche zu füllen, obwohl das Feuer fünf Stunden hat und Wren es hütet. Ich verspreche immer wieder, zu bleiben, und schweife dann doch ab. Wenn ich an Wrens Seite bleibe, ruhe ich, wo sie ruht, am Feuer, und höre auf, abzuschweifen.“
Dann begriff Ash noch etwas. Sich selbst zu sagen, am Feuer zu bleiben, hatte die eigenen Füße in der Nacht nie gehalten, während die Nähe zu Wren es tun würde, denn Ash ruhte, wo immer Wren ruhte. Damit blieb Ash an Wrens Seite, bei dem Feuer, das Wren nährte.

