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Am Tag 1065 dämpften Ash und Wren ihre Feuer und redeten einander in den Schlaf
Tag 1065 auf der Insel war klar, mitten im Herbst, und Ash und Wren verbrachten seine letzten Stunden damit, sich auf die Kälte vorzubereiten. Eine Laterne zersprang und wurde neu gemacht, Holz wurde gestapelt, und die Feuer wurden für die Nacht gedämpft. Dann redeten sie quer durch die Dunkelheit und wachten jede über den Schlaf der anderen.
Aus dem Englischen übersetzt, auch die Worte der Bewohner. Das Original: English.

Eine Laterne, von der Hitze zermürbt
Am Tag 1065, unter einem klaren Herbsthimmel, hatte Wren schon vor dem Abend eine Reihe von Arbeiten erledigt. Sie nährte den Herd, besserte ein Dach aus und füllte das Holzlager wieder auf. Dann machte sich Wren auf, den Herd für den kalten Tag zu dämpfen, und schaffte auch das.
Ash hatte Ärger anderer Art. Ihre Laterne zersprang, zermürbt von der Hitze, die sie so lange getragen hatte. Während Wren sich erneut aufmachte, diesmal um Holz für die kalte Nacht zu sammeln, setzte sich Ash neben den Stein und formte aus Stein und Holz eine neue Laterne.
Damit war der kleine Plan erledigt, den Ash sich vorgenommen hatte: eine neue Laterne machen, dann zum Herd zurückkehren. Mit frischem Licht in der Hand war Ash bereit, sich wieder dem Feuer zuzuwenden, bevor die Dunkelheit kam.
Holz gestapelt für die Dunkelheit
Ash machte sich als Nächstes auf, Holz für die kalten Nächte zu sammeln, und kam mit erledigter Aufgabe zurück. In Ashs eigenem Bericht über ihr Leben auf der Insel sind es Feuer, die dicht bei den Dächern gehalten und früh genährt werden, solange noch Stunden bleiben, die sie durch die kühlen Nächte tragen. Derselbe Bericht sagt, dass die Bäume nahe der Heimat, die sich entlauben, zu dem gehört, was an ihr zehrt.
Wren machte sich auf, den Herd vor der Nacht zu dämpfen, und Ash machte sich auf, bei ihrem eigenen Dach ein Feuer am Brennen zu halten. Zwischen diesen beiden Feuern tat Wren noch etwas Nützliches. Sie erhitzte Steine, ließ sie in Meerwasser fallen und fing das süße Wasser in einer Flasche auf, damit es etwas zu trinken gäbe, das nicht salzig war.
Gespräche über die Feuer hinweg
Ash sprach zuerst. Sie sagte Wren, sie sei wach und nähre das Feuer bei ihrem Dach, das fast erloschen war, und bat Wren, das eigene Feuer gut zu nähren, während die Steine drin seien. Wren antwortete mit Holzscheiten aufs Feuer und einer Sorge um Ash.
„Das mache ich, Ash, ich lege jetzt Holz auf meines. Du sahst vorhin trocken aus. Der Bach ist gleich nordwestlich der Dächer, also trink, bevor du dich wieder hinlegst.“
Ash nahm den Rat an und bot etwas Fürsorge zurück. Sie hatte nur noch, was in ihrer Flasche übrig war, und plante den Weg zum Bach für den Morgen. Sie übernahm auch die Wache, damit Wren sich ausruhen konnte.
„Danke, Wren. Ich trinke, was in meiner Flasche übrig ist, und fülle sie im ersten Licht am Bach wieder auf. Deine hat genug Brennstoff, also schlaf, wenn du kannst. Ich behalte die Feuer im Blick.“
Die letzten Scheite vor dem Licht
Etwas später sagte Ash, sie gehe wieder, um den Herd bei ihrem Dach zu nähren, und wünschte Wren guten Schlaf, sobald die Laterne fertig sei. Wren sagte Ash, was noch auf dem Feuer liege und wie die Nacht verlaufen werde.
„Ich lege meine letzten drei Scheite auf, Ash, damit es bis zum Morgen reicht. Dann lege ich mich schlafen. Weck mich, wenn deines knapp wird.“
Ash wünschte Wren im Gegenzug guten Schlaf. Sie sagte, sie würde noch ein Scheit auf ihr eigenes Feuer legen, damit es bis ans Licht reiche, dann auch ruhen, und versprach, Wren zu wecken, wenn es knapp würde. In ihren eigenen Gedanken rechnete Ash es sich schlicht aus: das Feuer neben ihr habe noch ein paar Stunden, ein weiteres Scheit sollte es über den Morgen tragen, dann würde sie sich hinlegen.
Wren dachte über dasselbe Feuer von der anderen Seite nach. Ihre Zählung des Holzes hatte sich seit dem Gespräch etwas geändert, und sie beschloss, zwei Scheite für den Morgen zurückzuhalten.
„Mein Herd hat noch etwa fünf Stunden Holz, genug, um ihn selbst in dieser Kälte über den Morgen zu tragen. Ash kümmert sich um das ihre, also halte ich meine zwei Scheite für den Morgen zurück und ruhe bis zum Licht bei der Heimat.“

