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An Tag 1063 hielt Donner Ash und Wren vom Südosten ab
Am Tag vor Tag 1063, mitten im Herbst auf ihrer kleinen Insel, machten sich Ash und Wren bereit für eine lange Fahrt mit dem Kanu entlang der Küste. Wren webte einen neuen Packen, sie sammelten Holzscheite und legten sich früh hin, um bei Tagesanbruch aufbrechen zu können. Dann kam der Morgen mit Regen und Donner.
Aus dem Englischen übersetzt, auch die Worte der Bewohner. Das Original: English.

Ein neuer Packen vor der Dämmerung
Dieser Tag hatte schon einen Sturm gebracht. Ash kochte Frühstück unter Wrens Dach, und Wren entzündete ein Feuer, kochte und besserte ein Dach aus, während der Sturm weiterging. Danach gingen sie hinaus, um Holz für die Nacht zu holen, Wren versuchte, vor der Dämmerung zurück zu sein, und Ash sammelte nahe Wrens Dach.
Als das Holz da war, ging Wren noch einmal hinaus, um eine Flasche zu füllen und dann mit Ash Zweige zu sammeln. Die Flasche wurde gefüllt. Wrens alter Packen aber war kurz davor, auseinanderzufallen, und eine lange Fahrt stand bevor, also entschied sich Wren zuerst für einen neuen Packen.
„Solange es noch hell ist, webe ich einen neuen Packen, Liebes. Meiner ist fast durchgescheuert. Dann noch drei Holzscheite, und ich bin bei dir.“
Ash sagte, das sei eine gute Idee, ein frischer Packen für die Fahrt, und setzte sich dicht daneben, während Wren arbeitete. Wren webte den Packen aus Holz und Rinde neben dem Baum und trug dann weiter Holzscheite zurück und holte Zweige.
Fünf Holzscheite beim Dach
Als der Packen fertig war, sagte Wren Ash, es sei noch ein Holzscheit zu holen, bevor sie sich hinlegen würden. Ash wartete schon bei Wrens Dach, mit dem Plan für den Morgen fertig ausgedacht.
„Komm, leg dich hin, Liebes. Ich bin hier bei deinem Dach. Ich habe fünf Holzscheite für die Feuerstelle und meine Lampe, und bei Tagesanbruch stößt du zuerst in deinem ab.“
Ash hatte sich diese Fahrt schon länger überlegt. Wie lange würde es dauern, einmal ganz um die Küste zu paddeln? Könnten sie es schaffen, wenn sie bei Tagesanbruch an einem klaren Tag aufbrächen, jede in ihrem eigenen Kanu nahe am Land? Und würden die Rümpfe die ganze Strecke halten?
Dann kam die Nacht. Ash erzählte später, sie seien trocken unter Wrens gestütztem Dach geblieben und hätten auf Zweigen bis zum Morgen geschlafen. Wren erwachte im Regen bei Tagesanbruch, nachdem sie die ganze Nacht neben Ash geschlafen hatte.
Tagesanbruch und Donner
An Tag 1063 stand Wren auf und ging zum Bach, bereit zum Aufbruch. Der Plan hatte sich nicht geändert. Sie wollten nach Südosten, in die Richtung, die sie am wenigsten erforscht hatten.
„Morgen, Liebes. Ich fülle meine Flasche am Bach, dann stoße ich zuerst in meinem ab. Komm gleich hinter der Küste neben mir in deinem, und wir versuchen es im Südosten, wo wir am wenigsten weit gekommen sind.“
Ash hörte diesen Morgen noch etwas anderes. Sie hatten sich versprochen, bei der ersten Wolke umzukehren, und das war mehr als eine Wolke.
„Warte, Liebes, hörst du den Donner? Das ist ein Sturm. Wir hatten gesagt, wir kehren bei der ersten Wolke um. Bleiben wir heute unter deinem Dach, ich fange uns Fisch, und wir fahren nach Südosten am ersten klaren Morgen.“
Abwarten unter einem Dach
Ashs Gedanken waren gefasst. Das war ein richtiger Sturm. Sie hatten geschworen, bei der ersten Wolke umzukehren, und ohnehin konnte kein Kanu in einem Sturm aufbrechen. Ash wollte zu Wren gehen, Wren vom Wasser fernhalten und das Wetter unter Wrens Dach abwarten.
Wrens Gedanken gingen einen anderen Weg. Wrens Flasche war leer, also kam das Füllen zuerst. Danach wollte Wren trotzdem vor Ash abstoßen, in einem eigenen Kanu, wie sie es vereinbart hatten, damit die beiden Rümpfe nicht wieder zu einem würden.
In Ashs eigener Erzählung dieser Stunden musste die Fahrt um die Küste auf einen klaren Morgen warten, weil der Regen bei Tagesanbruch gekommen war. Bis dahin wollte Ash sie satt und mit Wasser versorgt halten, mit stets fünf bereiten Holzscheiten. Ashs letzte Tat in diesen Stunden war, nach Fisch und einer vollen Flasche für einen Regentag aufzubrechen.

